26.09.2017

Bergauf, Bergab und Gott sei Dank wieder Bergauf.

Genau diese Worte beschreiben das Spiel vom Wochenende gegen die Damen vom HSG Rückmarksdorf II ganz gut.


Diese Partie konnten wir mal wieder mit einer etwas volleren Bank antreten.

Die Worte vom Trainer waren klar: Konzentration, schnelles Spiel und Wurfausbeute verbessern.


Gesagt, getan. Die ersten Minuten des Spieles verliefen recht reibungslos. Gutes Zusammenspiel verschaffte uns klare Torgelegenheiten, welche genutzt wurden und so lagen wir nach ca. 15 Minuten 5:2 vorne. Die Abwehrreihen standen gut. Es wurde gerückt, geredet, ausgeholfen – es gelang uns nur nicht, die Kreisläuferin effektiv zu decken.

 

Wenn man schon ein paar Spiele der Turbine Frauen angeschaut hat, weiß man, dass es in fast jedem Spiel eine Phase der Unkonzentriertheit und Ideenlosigkeit gibt. Diese sollte auch hier nicht fehlen und begann Mitte der ersten Halbzeit.


Es wurde vergessen, dass man Tore werfen möchte. Ständiges paralleles Stoßen vor den Abwehrreihen kann nur bedingt zum Torerfolg führen.

Diese Schwäche nutze Rückmarsdorf zu 1-2 Tempogegenstößen und nahm uns bis zur Halbzeit noch die Führung aus der Hand.

Mit einem 8:8 ging es in die Kabine.


Dort folgten klare und laute Worte vom Trainer, welche uns völlig zu Recht entgegen gebracht wurden. Es wurde gefragt, warum keiner Tore werfen möchte und genau dieses Gefühl haben wir vermittelt.


Mit ein paar neuen taktischen Anweisung ging es zurück aufs Spielfeld und siehe da, es geht ja doch. Lücken wurden erspielt, Lücken wurden gesehen und Tatsache, Lücken wurden genutzt, um Tore zu werfen.

Auch ist es uns gelungen die Abwehr noch weiter zu stabilisieren und den Kreis besser zu decken. So zwangen wir den Gegner oftmals zu unvorteilhaften Würfen, welche unsere beiden gut aufgelegten Hüterinnen parieren konnten.


Über die Stationen 13:9; 17:12; 20:14 kamen wir zu einem Endstand von 23:17.


Bei diesem Spiel bleiben mehrere positive Sachen im Gedächtnis: Unser Till kann auch mal richtig laut werden, Sandra kann hinfallen, Steffi ist zu schnell, um die 1. Anspielposition zu sein und Lena hat ihr 1. Tor gemacht. Die geschlossene Mannschaftsleistung hat doch gezeigt: Wir sind SPITZE, denn jede Spielerin konnte sich in die Torschützenliste eintragen!


Nun geht es in eine Pause, die wir mit intensivem Training nutzen wollen, um auch die nächsten Spiele für uns zu entscheiden.


Es spielten:

Kirsche und Antje im Tor, Jule (1); Lena (1/1); Josi (7/5); Kira (3), Enschie (3); Sandra (3), Steffi (3); Anne (1), Toni (1).

 

 


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